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| In einer Nacht- und Nebelaktion wurde der lang geplante Coup - fast unbemerkt von den Frohnauer Anwohnern - vollbracht: Der erste Schaukasten des SC Tegeler Forst wurde in kostbare Frohnauer Erde getrieben !!!! |
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Ideale Bedingungen für geheimnisumwitterte Aktionen: Nacht und Nebel !!!! Unten in der Mitte: Die Tatwaffe, der Schaukasten. |
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| Punkt 1 des Planes: Befestigen der beiden "Füße". Absolut unerwartetes Problem: nach dem Befestigen des rechten Fußes ließ sich die Glastür nicht mehr schließen !!! 2 Schrauben trafen unausweichlich aufeinander !!! Folgende Frage stand im Raum: Spionage des Herstellers oder böse Kräfte der neidischen Vereinskonkurrenz ??? Nach Erwärmung unseres Gehirnschmalzes die erfolgreiche Entscheidung: Dann eben nur die Schraube ohne die 2 Unterlegscheiben. Nicht ganz berührungsfrei, aber ......... erfogreich zu schließen. |
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| Nach der Lösung des ersten Problemes nahmen wir tatkräftig unsere 2 Spaten in die
Hand. Man wird schon schief angesehen in Frohnau, wenn man abends im Dunkeln 10 Meter vor der Tür eines Sparkasse anfängt Löcher in die Erde zu buddeln. Wenn dann einer der "Täter" in Anwesenheit von Zeugen auch noch laut ruft: "Gold, Gold, so kann man sein Geld auch verdienen", dann muß man schon von einem Wunder sprechen, daß wir ohne Besuch der Polizei ausgekommen sind. Doch man kannte ja unseren Joker nicht: wir arbeiteten unter den Bewacheraugen des Sparkassen-Filialleiters (jedenfalls bei den ersten 5 Löchern ........) Ihr werdet Euch fragen: 2 Füße...... 5 Löcher, wie paßt das zusammen ?????? Nun, ganz einfach: Wenn man die Füße ca. 1 Meter in den Boden versenken muß, und man nach etwa 30 - 40 Zentimetern auf Steinfundamente trifft, dann entschließt man sich - nicht gerade glücklich, aber schnell - neue Löcher an einer anderen Stelle zu buddeln. Das war schon immer die Taktik von Tunnelgräbern !!! |
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| Das ist nicht etwa der verzweifelte Ausdruck einer "Vogel-Straus-Politik", sondern
der mühselige Versuch von Täter Ronny an Loch Nummer 4, den Sand aus 100 cm Tiefe zu bekommen !! An dieser Stelle hatten wir es übrigens mit mustergültigem Sand der Mark Brandenburg zu tun. Einziges Problem: Nachdem der Schaukasten an dieser idealen, steinfreien Stelle aufgestellt war - der Sand war klugerweise noch nicht zurückgeschüttet - kamen wir zu der Überzeugung: Dieser Standort paßt den Entscheidern der Sparkasse bestimmt nicht !!!! Der freie Blick vom Ludolfinger Platz auf die Schaufenster der Sparkasse war durch einen aluminiumfarbenen Schaukasten des SC Tegeler Forst versperrt !!! Da wir unseren "Standort-Sponsor" Sparkasse beileibe nicht verärgern wollten, holten wir den Filialleiter. Gemeinsame Entscheidung: 3 Meter weiter nach links, falls dort Steine, weitere 3 Meter nach links. Uhrzeit: 19 Uhr, der Filialleiter ging jetzt in den verdienten Feierabend, wir zu Loch 6 und 7 (nein, kein Golf !!!) !!! |
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Wie Ihr seht, auch nach einer Stunde buddeln kann man noch lachen !!! |
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| Projekt-Controlling: Wie tief sind wir ?? Mit welchen Aufwänden müssen wir noch rechnen ?? Wie groß ist die Chance, jetzt noch auf Steinfundamente zu treffen ?? Gemäß dem Sprichwort: "das dicke Ende kommt immer zum Schluß" dann die Freude an Loch 7: das alt bekannte Fundament von Loch 1 - 3 tauchte wieder auf !!! Doch dann die resolute Entscheidung von Täter Ronny: Diese Klamotten haue ich jetzt weg !! Gesagt, getan, holte er aus dem Auto Hammer und Meißel und erledigte dieses Fundament in der Manier eines "Grafen von Monte Christo" (abends im Dunkeln, 19:30 Uhr !!) |
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Nach ca. 20 Minuten Meißeleinsatz war der Weg für den linken Fuß dann frei: Der geplante Coup ist gelaufen, der Schaukasten steht !!!! Über das Aufschütten und fachmännische Verdichten des Sandes unter Anleitung gestrenger Meisteraugen will ich jetzt keine Wort mehr verlieren........ Am Ende zählt nur der Erfolg ! |
| Sollte sich jemand fragen warum wir wochentags erst abends angefangen haben, dafür gibt
es folgende Gründe: der Sparkassen-Filialleiter sollte anwesend sein und 2 der 3 Täter sind tagsüber an dem bewußten Tag der Tat ihrem Hauptberuf nachgegangen. |
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| Übrigens: Wir haben noch 2 Schaukästen !!! Einer soll möglichst in die Heinsestr. in Hermsdorf und einer zur Glienicker Spitze. Genehmigungen liegen uns noch nicht vor. Aber, das sollte uns eigentlich nicht stören: Wir haben ja jetzt Erfahrung mit Nacht- und Nebelaktionen ............... |
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