Die umfangreichen Aktivitäten für unseren 3. Berliner Firmenlauf haben leider verhindert, diese Ergebnisse früher zu veröffentlichen, doch sie sollen nicht vergessen sein.
Daher hier alle gemeldeten Berichte in kompakter Form.
Herzlichen Dank an Jan Keil, der immer wieder noch Zeit findet, diese Berichte zu schreiben !!



BM 4x400m in Potsdam (12.5)

Staffel und Isabella Herzberg schaffen DJM-Norm

Name

Jg.

Disziplin

Leistung

Isabella Herzberg

85

Weit

5,25m

 

 

Drei

11,52m DJM-Norm

 

 

100m

13,37s

Gila Wendt

85

100mHü

15,06s

Julia Schlizio

85

100mHü

15,67s

Stephanie Wall

88

100m

14,20s

Gila Wendt, Myriam Raboldt, Meike Kröger, Stephanie Wall

WJA

4x400m

4:04,26min 4. Platz und DJM-Norm

Trotz schlechter Wetterbedingungen versuchten unsere Athleten ordentliche Leistungen abzuliefern. Isabella Herzberg sprang mit 11,52m gleich im ersten Dreisprung-Wettkampf der Saison die DJM-Norm. Die Staffel schlug sich in der Besetzung Wendt (59,9), Raboldt (60,8), Kröger (59,8) und Wall (63,4) mit 4:04,26min ordentlich und blieb ebenfalls klar unter der geforderten Norm.

Die Altersklassenstaffel wurde in der Besetzung Meißner, Moegelin, Laße und Neist in 4:17,15min Meister. Meister über 3000m der MJA wurde Kai-Markus vor seinem Trainingsgruppenkamerad Johannes Riewe, der Platz drei belegen konnte.

 
Qualisportfest in Dresden (15.5)
Beim Weitsprung-Qualifikationssportfest in Dresden herrschten schlechte Wetterbedingungen, so dass Benjamin Müske (84) und Nils Hermann (86) mit 7,27m und 6,82m weit unter ihren Möglichkeiten blieben.


Run for Help in Bremen (16.5)
Guter Saisoneinstand für Maren Schulze und Jonas Stifel

Beim „Run for Help“-Sportfest in Bremen konnten Maren Schulze und Jonas Stifel jeweils einen gelungenen Saisoneinstand hinlegen. Maren konnte über 100m in mit 11,97s den dritten Platz belegen, nachdem sie im Vorlauf schon mit 12,04 gewonnen hatte. Sie zeigte damit, dass sie auch ihre neuerliche Verletzung aus dem letzten Sommer in den Griff bekommen hat. Jonas Stifel siegte souverän über die 1500m in 3:48,90min. Seine Kommilitonin Katharina Schmidt lief die 100m Hürden in 15,14s und die 100m in 13,03s.


22. Nationaler Jugend-Mehrkampf-Cup in Rostock (15/16.5)
Johannes Schwuchow schafft die JWM-Norm im Zehnkampf

Beim Qualifikationsmehrkampf in Rostock konnte Johannes Schwuchow unter Anleitung von Werner Willamowski und Hans-Peter Jaeggi gleich im ersten Zehnkampf der Saison die JWM-Norm für die Juniorenweltmeisterschaften in Grossetto/ Italien unter Dach und Fach bringen. Bei zum Teil wiedrigen Wetterbedingungen lieferte er einen soliden Zehnkampf ab und konnte sich am Ende über eine neue Bestleistung von 7391 Punkten freuen. Besonders stark war er im Stabhochsprung, wo er mit 4,50m eine neue Bestleistung erzielte. Nun bleibt abzuwarten, welche weiteren Bundeskaderathleten noch alles die Norm schaffen werden.

1. Tag

Leistung

2. Tag

Leistung

100m

11,40s (+1,2)

110mHü

15,18s (+0,5)

Weitsprung

6,93m (+0,6)

Diskus

39,81m

Kugelstoßen

12,47m

Stabhochsprung

4,50m pBL

Hochsprung

1,99m

Speer

45,35m

400m

50,07s

1500m

4:20,08min

Gesamt

7391 Punkte

 

Springermeeting in Eppingen (20.5)
Marius Hanniske steigert seine Bestleistung auf 2,24m
Beim Springermeeting an Himmelfahrt in Eppingen kam auch Marius Hanniske dem Himmel sehr nah. In 2,24m steigerte er seine eigene persönliche Bestleistung um einen Zentimeter, bestätigte damit die JWM-Norm, die er mit 2,15m schon eine Woche zuvor in Jüterbog gesprungen war und verbesserte damit auch seinen eigenen BLV-Rekord. Er besiegte damit auch den amtierenden deutschen Meister der Männer Roman Fricke und kann der Juniorenweltmeisterschaft in Grossetto nun gelassen entgegensehen.


Marius Hanniske steigert sich in Eppingen (22.5.)
Der Berliner Marius Hanniske hat sich beim Hochspring-Meeting in Eppingen gut in Szene gesetzt. Mit 2,24 Metern im ersten Versuch bot der DLV-Youngster als Zweiter hinter dem 20-jährigen Iren Adrian O’Dwyer (2,26 m) eine neue persönliche Bestleistung an und empfahl sich damit nachhaltig für die Junioren-WM im Juli in Grosseto.
 
Der erst 18-jährige meinte nach dem Wettkampf: „Das war mein erster wichtiger Start in diesem Jahr. Ich hatte auf 2,20 Meter gehofft, aber nur mit 2,15 Metern gerechnet. Am Ende wäre ich aber fast aus ‚Versehen’ 2,26 Meter gesprungen. Diese Höhe ist mein erklärtes Ziel für dieses Jahr.“ Seine nächsten beiden Wettkämpfe, bei denen er seine Ansprüche auf das JWM-Ticket noch einmal untermauern möchte, sind in Potsdam (23.5.) und in Sinn (29.5.)

Der Deutsche Meister Roman Fricke (Leverkusen) wurde nach übersprungenen 2,18 Metern etwas zum Pokern gezwungen und scheiterte letztlich an 2,24 Metern, so dass es für ihn nur zum dritten Rang reichte.

Berliner Siebenkampfmeisterschaften der WJA und WJB (Stadion Rehberge 22/23.5)
Gila Wendt Doppelmeisterin und B-Jugend Mannschaftsmeister
An das schlechte Wetter haben wir uns in dieser Saison mittlerweile gewöhnen müssen. Es verging seit dem Ansporteln kaum ein Wettkampfwochenende ohne Regenschauer und auch die Sonne hielt sich sehr zurück. Das Wochenende der Mehrkampfmeisterschaften bildete in dieser Aufreihung der Wasserspiele zusammen mit der völlig verregneten DJMM den vorläufigen Höhepunkt. Dennoch mussten die Normen geschafft werden und so wurden mehr über den Kampf als aus Freude an der Bewegung auch alle Etappenziele erreicht. Immerhin fand die BM im heimischen Stadion Rehberge statt, so dass lange Fahrtwege entfielen. Gila Wendt konnte im Vierkampf und im Siebenkampf wie schon im Vorjahr relativ ungefährdet Doppelmeisterin werden. Dabei konnte sie in ihrer Spezialdisziplin aber auch über die 800m voll überzeugen. In den Würfen gibt es dagegen noch deutliche Reserven. Vizemeisterin wurde am ersten Tag Melina Pahl und am zweiten Tag dann Meike Kröger. Meike sprang im Hochsprung bereits zum dritten Mal hintereinander die 1,72m und scheiterte an 1,75m erneut knapp, im Kugelstoßen lag ihre größte Schwäche. Hier war Melina mit 9,01m unsere beste, die sich für die Mannschaftsnorm trotz ihrer Aversion gegenüber den 800m erfolgreich durch den zweiten Tag quälte. Die Vierkampfmannschaft wurde durch Isabella Herzberg und Myriam Raboldt komplettiert, die sich aber beide auch der Herausforderung des zweiten Tages stellten.  Meistertitel konnten für beide Mannschaften mangels Gegner leider nicht vergeben werden. Die Siebenkampfmannschaft schaffte dennoch die DJM-Norm mit 12808 Punkten deutlich, wobei Gila und Meike auch die Einzelnorm von 4300 Punkte deutlich überboten. Von unserer Bestleistung aus dem Vorjahr sind wir mit diesem Ergebnis zwar volle 504 Punkte entfernt, aber es lief auch einiges nicht zum Besten und unter besseren Wetterbedingungen sollten 13000 Punkte bei der Mehrkampf-DM in Vatterstetten im Herbst eigentlich kein Problem sein.

Anders verhielten sich die Dinge bei der WJB, hier gab es mit dem LAC Berlin einen Gegner, so dass wir mit Paloma Riewe, Carola Gleixner und Xenia Mendez und 9904 Punkten die Mannschaftswertung gewinnen und Meister werden konnten. Und das obwohl sich Xenia über die ungeliebten Hürden ein Streichergebnis leistete, so dass die DJM-Norm doch recht klar verfehlt wurde. Dafür gelangen Paloma im Hürdenlaufen, Hochsprung, Kugelstoßen und Speerwerfen gleich vier neue Bestleistungen. Auch Carola verbesserte sich im Hochsprung und sprang vor allem gemessen an ihrer Statur sehr starke 1,55m hoch. Aya Agnui hatte im Hochsprung leider ein Streichergebnis lief dafür aber die 800m in einer ansprechenden Zeit von 2:42,68min. Lisa Hinkelmann kam leider nicht in die Wertung, weil sie über die 800m nicht antrat und vergessen hatte ihren Startverzicht beim Kampfgericht bekannt zu geben. Ohne Abmeldung tauchte dann in der Liste eine „n.a.“ für „nicht anwesend“ statt „verz.“ für „verzichtet“ auf, wodurch alle Punkte auf Null gesetzt wurden. Ein Fehler der bei Wettkampfanfängerinnen leider immer wieder passiert und bei Mannschaftswettkämpfen oder Runden, dann sehr ärgerlich sein kann.

WJA

Gila Wendt (85)

Meike Kröger (86)

Melina Pahl (86)

Isabella Herzberg (85)

Myriam Raboldt (86)

100mHü

14,63

16,29

15,57s

16,26

16,78

Hoch

1,60

1,72

1,60

1,42

1,39

Kugel

8,70

7,18

9,01

7,85

7,68

200m

26,97

28,06

28,17

27,49

27,05

4-Kampf

2786 Punkte

Meisterin

2531 Punkte

3.

2586 Punkte

2.

2279 Punkte

5.

2211 Punkte

6

4-Kampf-Mannschaft

12393 Punkte

Weit

5,37

5,27

4,79

5,19

4,43

Speer

24,77

31,77

26,76

18,40

20,72

800m

2:26,24

2:31,44

2:57,75

2:39,80

2:32,20

7-Kampf

4568 Punkte

Meisterin

4350 Punkte

2.

3890 Punkte

4.

3725 Punkte

5.

3590 Punkte

6.

7-Kampf-Mannschaft

Wendt, Kröger und Pahl mit 12808 Punkten und  DJM Norm

WJB

Paloma Riewe (88)

Carola Gleixner (88)

Xenia Mendez (88)

Aya Agnui (88)

Lisa Hinkelmann (88)

100mHü

16,65

16,41

Aufg.

20,90

Aufg.

Hoch

1,52

1,55

1,37

o.g.V.

1,40

Kugel

9,64

7,08

7,55

6,78

7,41

100m

14,13

14,11

13,76

13,92

13,56

4-Kampf

2371 Punkte

4.

2270 Punkte

5.

1493

10.

1170 Punkte

11.

1548 Punkte

9.

4-Kampf-Mannschaft

8852 Punkte

Weit

4,87

4,34

4,10

4,66

4,48

Speer

29,21

23,59

31,22

10,10

14,66

800m

2:58,26

2:55,21

2.54,70

2:42,68

n.a.

7-Kampf

3739 Punkte

4.

3425 Punkte

6.

2740 Punkte

9.

2290 Punkte

10.

0

7-Kampf-Mannschaft

Riewe, Gleixner und Mendez mit 9904 Punkten

Juniorengala in Potsdam (23.5)
Merlin Rose überzeugt über 800m in 1:53,04min mit neuem Hausrekord
Bei regnerischem Wetter konnten unsere Nordler zum Glück mit einigen Leistungen glänzen. Einen beeindruckenden Sieg gab es für Merlin Rose (87) über 800m der MJ in einem national gut besetzten Feld mit neuer persönlicher Bestleistung in sehr ordentlichen 1:53,04min. Ihm nach zog sein Trainingskamerad Jonas Stifel (81), der die 800m der Männer in 1:54,23min gewann und dabei etwas mehr Zeit benötigte als der Youngster. Marek Schiffer (83) gewann den Hochsprung der Männer mit 1,75m. Auch die Sprintleistungen konnten sich gemessen an der Witterung durchaus sehen lassen:

Name

Jg.

Disziplin

Leistung

Stephan Lasota

86

Stabhoch MJ

4,30m

Kai-Markus Kirchner

85

800m MJ

1:58,21min

Jan-Robert Kirchner

83

1500m Mä

3:58,26min

Sebastian Timme

84

100m Mä

11,31s

 

 

200m Mä

22,67s

Jacob Claßen

84

100m Mä

11,63s

 

 

400m Mä

51,08s

Peer-Ole Mallow

85

100m MJ

11,63s

 

 

200m MJ

23,01s

Weitsprung-Meeting in Bad Camberg (29.5)
In einem Ausscheidungswettkampf um die Olympiastartplätze und die JWM-Startplätze starteten Nils Hermann und Benjamin Müske im Weitsprung. Benny konnte mit 7,27m nicht zufrieden sein, für Nils zeigt die Formkurve mit gesprungenen 7,18m dagegen wieder deutlich nach oben. Leider blies der Rückenwind bei dieser Leistung noch etwas zu stark.
 
Mit allen drei Athleten wird am kommenden Wochenende bei den Berliner Meisterschaften zu rechnen sein.

Stabhochsprung in Holzminden (29.5)
Stephan Lasota springt mit 4,70m neuen LG-Nord-Rekord

Was für die Sprinter Zeven ist, ist für die Stabhochspringer Holzminden. Bei guten Bedingungen konnte sich die Stabhochsprunggruppe von Hans-Peter Jäggi in guter Form präsentieren. Nico Diekmann (88) und Raphael Gringel (87) sprangen mit 4,20m beide die B-Jugend-Norm für die DJM und Stephan Lasota (86) konnte mit 4,70m eine neue persönliche Bestleistung in der A-Jugend erzielen und verbesserte damit auch seinen eigenen LG-Nord-Rekord bei der MJA und Männern um 10cm. Im Besitz der Norm war er bereits. Benjamin Füssel (88) sprang mit 3,40m ebenfalls sehr ordentlich.


Hochsprung-Meeting in Sinn (29.5)

Marius Hanniske gewinnt Hochsprung-Meeting
Marius Hanniske (Jg. 85) eilt von Sieg zu Sieg. Mit 2,21m konnte er etwas überraschend die 16. Auflage des Springermeetings in Sinn gewinnen. Es fehlte nicht fiel und der Schützling von Rainer Pottel wäre über 2,25m gesprungen. Wichtiger erscheint aber die Tatsache, dass Marius sich gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen konnte und diese Höhen mittlerweile sehr konstant springt.


Pfingstsportfest in Zeven (29/30.5)
Endlich einmal zeigte sich Petrus in dieser Saison von seiner guten Seite. Auch ansonsten war in Zeven wieder alles zum Besten für die Leichtathletik organisiert. Die hohe Qualität der Veranstaltung lässt sich schon an den Teilnehmerfeldern ablesen. Unter anderem startete hier in diesem Jahr Sina Schielke in die Olympiasaison und Till Helmke lief über 200m bereits Olympia-Norm. Auch die Nordler konnten unter diesen guten Bedingungen einige der gesteckten Saisonziele und Normen erreichen. Einzelsiege erzielten Melina Pahl im Hochsprung mit 1,59m und Isabella Herzberg im Dreisprung mit 11,50m, sowie die 4x100m Staffel der WJA, die in der Besetzung Lisa Hinkelmann, Melina Pahl, Myriam Raboldt und Gila Wendt nun endlich auch die DJM-Norm in 49,65s deutlich unterbot. Über Bestleistungen freuen konnten sich Melina Pahl über 100m Hürden in 15,36s. Lisa Hinkelmann über 200m in 26,95s, Sabrina Schumann in 64,32s über 400m Hürden und Jacob Claßen über 400m in 50,54s.

Ergebnisse:

Name

Jg.

Disziplin

Leistung

Sebastian Timme

84

100m Mä

11,28s und 11,49s

 

 

200m Mä

22,73s und 22,79s

 

 

Weit Mä

6,64m      4. Platz

Marek Schiffer

83

Hoch Mä

1,85m und 1,80m

 

 

Weit Mä

5,13m (durchgelaufen)

Jacob Claßen

84

100m Mä

11,43s pBL

 

 

400m Mä

50,54s pBL

Ole Mallow

85

100m MJA

11,48s

 

 

400m MJA

Aufg.

Sabrina Schumann

84

100m Fr

12,50s und 12,44s

 

 

400m Fr

58,28s

 

 

200m Fr

25,49s

 

 

400mHü

64,32s DM-Juni-Norm

Isabella Herzberg

85

Dreisprung WJA

11,50m   1. Platz und DJM-Norm

Gila Wendt

85

100Hü WJA

14,56s und 14,64s    4. Platz

 

 

100m WJA

13,13s und 13,24s

Melina Pahl

86

100m WJA

13,44s

 

 

100Hü WJA

15,36s und 15,42s pBL u. DJM-Norm

 

 

Hoch

1,59m   1. Platz

Myriam Raboldt

86

100m WJA

13,31s

 

 

100Hü WJA

Aufg.

Lisa Hinkelmann

88

100m WJB

13,31 und 13,19 (+3,0w)

 

 

200m WJB

26,95s pBL

Hinkelmann, Pahl, Raboldt und Wendt

WJA

4x100m

49,65s  1. Platz und DJM-Norm

Berliner Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen und Jugend B (5/6.6)
Meistersegen statt Dauerregen – Rekorde für Florian Rentz und Jessica Kolotzei – Semjon Pitschugin bester B-Jugendlicher
Am Wochenende der 100-jährigen Jubiläumsmeisterschaften des Berliner Leichtathletik-Verbandes im Friedrich-Ebert-Stadion in der Bosestraße gab es in der bisher total ins Wasser gefallenen Saison endlich mal keinen Dauerregen zu beklagen. Bei fast trockenen Bedingungen regnete es dafür etliche Meistertitel für die LG-NORD-Athleten. Zehn Titel konnten insgesamt gewonnen werden.

Bei den Männern gewann Jonas Stifel (Jg. 81) einen Tag nach seinem 1500m-Lauf in Dessau die 800m in einem gemütlichen Spurtrennen in 1:52,83min. Trainingskamerad Norbert Löwa (Jg. 84) zog über 5000m in 14:35,13min nach. Im Stabhochsprung reichten Stephan Lasota (Jg. 86) diesmal schon 4,60m zum Sieg. Nils Hermann (Jg. 86) wartete im Dreisprung bis zum sechsten Versuch, ehe er die Konkurrenz mit 14,74m sicher gewann.  Marius Hanniske (Jg. 85) verzichtet nach seinen vielen Wettkämpfen diesmal auf einen Start und schaute sich die Konkurrenz einmal gelassen aus der Zuschauerperspektive an.

Bei den Frauen wurde die 4x100m-Staffel in der Besetzung Sabrina Schumann, Maren Schulze, Isabella Herzberg und Katharina Schmidt ungefährdet Meister in 48,06s und lief damit auch die DM-Norm.

Bei der männlichen Jugend B wurde Merlin Rose (Jg. 87) über 800m seiner Favoritenrollen vollends gerecht, er gewann von vorne weg mit 1:56,40min locker und deutlich. Am zweiten Tag ließ er über 200m noch 23,46s und als Vizemeister über 400m 49,52s folgen, womit er eindrucksvoll seine Unterdistanzmöglichkeiten unter Beweis stellte. Doppelmeister wurde Semjon Pitschugin (Jg. 87) der denn Weitsprung mit 6,98m und die 200m in 23,22s für sich entscheiden konnte. Er wurde vom Berliner Leichtathletik-Verband dafür auch als bester B-Jugendlicher Berlins bei dieser Meisterschaft geehrt. Im Stabhochsprung gab es gar einen Dreifacherfolg zu feiern. Es siegte Nico Dieckmann (Jg. 88) mit 4,30m vor Raphael Gringel (Jg. 87) mit 4,10m und Semjon Pitschugin mit 4,00m.

Bei der weiblichen Jugend B gewann Dorothee Kretschmer (Jg. 87) das Diskuswerfen mit 33,61m.

Außer den Titeln gab es einige beachtenswerte Leistungen zu feiern. So erzielte Florian Rentz (Jg. 85) als Vizemeister über die 100m und 200m der Männer mit 10,73s und 21,35s zwei neue persönliche Bestleistungen und LG-Nord-Rekorde. Von der Norm für die Junioren-WM trennen ihn über 200m jetzt nur noch 5/100s.  Jessica Kolotzei (Jg. 85) belegt im hochkarätigen Diskuswerfen der Frauen mit 47,42m den Bronzeplatz. Damit verbesserte sie ihren selbst gehaltenen LG-Nord-Rekord der weiblichen Jugend A (Diskus) um fast einen halben Meter. Gila Wendt (Jg. 85) wurde als Jugendliche über die 100m Hürden der Frauen Vizemeisterin in Saisonbestzeit von 14,40s. Platz drei belegte Teamkameradin Katharina Schmidt mit neuer persönlicher Bestzeit von 14,73s. Vierter über 1500m der Männer wurde mit sehr guter Zeit von 3:52,73min Kai-Markus Kirchner, der dieses Jahr auch noch für die A-Jugend startberechtigt ist. Im Weitsprung der Frauen konnten sich Meike Kröger (Jg. 86) und Tanja Liepolt (Jg. 84) als fünfte und achte im Finale mit 5,45m und 5,21m ebenfalls gut verkaufen. Nicht zu letzt gelang es Sebastian Timme und Jacob Claßen (beide Jg. 84) auch die Fahne der LG NORD beim historischen Einlagewettbewerb hochzuhalten. In 16,82s gewannen die beiden Sprinter das Dreibeinlaufen, das vor 100 Jahren als der Berliner Leichtathletik-Verband gegründet wurde, noch zu den ernsthaften Wettkampfdisziplinen innerhalb der Leichtathletik zählte. Nach diesem erfolgreichen Wochenende darf man auf die Ergebnisse bei den A-Jugend- und A-Schülermeisterschaften am nächsten Wochenende in Potsdam gespannt sein, bevor es dann über die Norddeutschen Meisterschaften in Halberstadt zu den Deutschen Meisterschaften nach Jena und Braunschweig geht.

Mehrkampfmeeting in Bernhausen (5/6.6)
Nicht ganz so erfolgreich war Johannes Schwuchow
Bei der zweiten JWM-Quali in Bernhausen blieb er mit 7042 Punkten unter der Norm und wurde lediglich vierter. Vor allem Weitsprung und Kugelstoßen lief es nicht so rund. Da er die Norm aber in Rostock mit 7391 Punkten bereits deutlich geschafft hat wird er sicher als Ersatzmann nominiert und darf sich ansonsten berechtigte Hoffnungen auf eine Länderkampfnominierung machen.
 


1. Tag

Leistung

2. Tag

Leistung

100m

11,44s (+0,4)

110mHü

15,38s (-1,5)

Weitsprung

6,73m

Diskus

37,60m

Kugelstoßen

12,33m

Stabhochsprung

4,30m

Hochsprung

1,98m

Speer

43,20m

400m

50,42s

1500m

4:35,33min

Gesamt

7042 Punkte

 

BM Jugend A  und Schi/ü A  in Potsdam (12/13.6)
Jessica Kolotzei wirft mit 49,88m LG-Rekord der Frauen – Meike Kröger wieder über 1,76m – insgesamt 8 Titel für die Nord
Bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Jugend A und den Berliner Meisterschaften der Schüler A gab es weitere 8 Titel für die Nord-Athleten zu feiern. Wenn alle Leistungsträger (Florian Rentz, Johannes Schwuchow, Marius Hanniske) gestartet wären, hätten es auch noch deutlich mehr sein können.

Zum wiederholten Male in dieser Saison litten die Leistungen im Potsdamer Stadion Luftschiffhafen stark unter den ständigen heftigen Regenschauern. Dennoch gab es bei den Wasserspielen von Potsdam einige Lichtblicke im Hinblick auf die anstehenden Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena. Die Spitzenleistung aus nördlicher Sicht  brachte diesmal der Wurf. Jessica Kolotzei schleuderte den 1kg-Diskus als Vizemeisterin auf die neue persönliche Bestweite von 49,88m. Sie verfehlte die Junioren-WM-Norm damit lediglich um 12cm, konnte aber den Vereinsrekord der Frauen von Birgit Koehler verbessern, die 1987 die Weite von 49,18m erzielt hatte. Mit dem Schwung der Diskusbestleistung steigerte sie sich auch im Kugelstoßen und verbesserte ihren eigenen Vereinsrekord der WJA auf 12,11m.

Meistertitel gab es für Semjon Pitschugin im Weitsprung der MJA, der mit 7,02m seinem Trainingskollegen Nils Hermann den Titel wegschnappte. Damit schaffte er nach seinem B-Jugend-Erfolg in der Vorwoche das Double im Weitsprung. Ebenfalls das Double schaffte Nico Dieckmann im Stabhochsprung der MJA, weil sein Vereinskollege Stefan Lasota bei 4,50m einen Salto Nullo fabrizierte. Nils Hermann kann dann nach der Weitsprungschmach ungefährdet zu seinem Titel der MJA im Dreisprung. Auch die Mittelstreckler ließen mal wieder nichts anbrennen. Kai-Markus Kirchner holte sich im Spurtentscheid den 800m-Titel der MJA in 1:56,50min mit DJM-Norm. Merlin Rose hatte dieses Wochenende auf die 800m verzichtet und ging mal wieder auf der 400m-Strecke fremd. Was ihm vorherige Woche im Lager der Sprinter noch nicht gelungen war konnte er dieses Mal zu seinen Gunsten lösen. In 50,05s düpierte er die Sprinterei auf regennasser weicher Laufbahn und wurde Meister vor Vjatscheslaw Mantjanow, der den Doppelerfolg für die Nord komplettierte. Bei den Schülermeisterschaften gewann Timo Auer das Diskuswerfen der M15 und Marie Popall konnte sich als Meisterin über 800m der W14 mit 2:23,51min glanzvoll in Szene setzen. Der Stabhochsprung ist ja eine der Paradedisziplinen in der Nord - männlich wie weiblich – und so war auch Stefanie Schneider der Titel in der W15 nicht zu nehmen.

Es gab noch weitere ordentliche Leistungen zu bestaunen. Durch ein Missgeschick kam Gila Wendt über die 100m Hürden der WJA um den verdienten Titel. Ein Zucken in der Schulter wertete der Starter als Fehlstart, da es nach der neuen Regel schon einen Fehlstart gegeben hatte wurde sie disqualifiziert. Der beim Schiedsgericht eingelegte Protest half leider nichts. Es ist nur ein schwacher Trost, dass die spätere Siegerin nicht an ihre vielversprechende Vorlaufzeit von 14,41s herangekommen ist. Dafür konnte sich Gila im Weitsprung über den Vizetitel und eine neue persönliche Bestleistung von 5,65m freuen. Auf Rang drei landete Meike Kröger, die mit 5,51m auch eine neue Hausmarke aufstellte. Im Hochsprung der WJA drehte Meike den Spieß um und fand wieder vollends zu alter Stärke zurück. Nach wie vor aus kurzem 7-Schritte-Anlauf sprang sie mit 1,76m als Vizemeisterin so hoch, wie seit ihrer schweren Knieverletzung aus dem Jahre 2001 nicht mehr. Melina Pahl und Gila Wendt kamen trotz respektabler Höhe von 1,64m im sehr starken Feld diesmal nicht auf´s Podest. Den kommenden Wettkämpfe bei der Juniorengala in Mannheim bzw. der Norddeutschen Meisterschaft in Halberstadt und den folgenden Deutschen Meisterschaften der Jugendlichen und Erwachsenen in Jena und Braunschweig können die Nordler nach diesen Vorleistungen nun relativ entspannt entgegensehen.

gez. Jan Keil