Die
umfangreichen Aktivitäten für unseren 3. Berliner Firmenlauf haben leider verhindert, diese Ergebnisse
früher zu veröffentlichen, doch sie sollen nicht vergessen sein.
Daher hier alle gemeldeten Berichte in kompakter Form.
Herzlichen Dank an Jan Keil, der immer wieder noch Zeit findet, diese Berichte zu schreiben !!
BM 4x400m in Potsdam (12.5)
Staffel und Isabella Herzberg schaffen DJM-Norm
|
Name |
Jg. |
Disziplin |
Leistung |
|
Isabella Herzberg |
85 |
Weit |
5,25m |
|
|
|
Drei |
11,52m DJM-Norm |
|
|
|
100m |
13,37s |
|
Gila Wendt |
85 |
100mHü |
15,06s |
|
Julia
Schlizio |
85 |
100mHü |
15,67s |
|
Stephanie
Wall |
88 |
100m |
14,20s |
|
Gila
Wendt, Myriam Raboldt, Meike Kröger, Stephanie Wall |
WJA |
4x400m |
4:04,26min 4. Platz
und DJM-Norm |
Trotz schlechter Wetterbedingungen versuchten unsere Athleten ordentliche Leistungen abzuliefern. Isabella Herzberg sprang mit 11,52m gleich im ersten Dreisprung-Wettkampf der Saison die DJM-Norm. Die Staffel schlug sich in der Besetzung Wendt (59,9), Raboldt (60,8), Kröger (59,8) und Wall (63,4) mit 4:04,26min ordentlich und blieb ebenfalls klar unter der geforderten Norm.
Die Altersklassenstaffel wurde in der Besetzung Meißner, Moegelin, Laße und Neist in 4:17,15min Meister. Meister über 3000m der MJA wurde Kai-Markus vor seinem Trainingsgruppenkamerad Johannes Riewe, der Platz drei belegen konnte.
Qualisportfest in Dresden (15.5)
Beim Weitsprung-Qualifikationssportfest in Dresden herrschten schlechte Wetterbedingungen, so dass Benjamin
Müske (84) und Nils Hermann (86) mit 7,27m und 6,82m weit unter ihren Möglichkeiten blieben.
Run for Help in Bremen (16.5)
Guter Saisoneinstand für Maren Schulze und Jonas Stifel
Beim „Run for Help“-Sportfest in Bremen konnten Maren Schulze und Jonas Stifel jeweils einen gelungenen Saisoneinstand
hinlegen. Maren konnte über 100m in mit 11,97s den dritten Platz belegen, nachdem sie im Vorlauf schon mit
12,04 gewonnen hatte. Sie zeigte damit, dass sie auch ihre neuerliche Verletzung aus dem letzten Sommer in den
Griff bekommen hat. Jonas Stifel siegte souverän über die 1500m in 3:48,90min. Seine Kommilitonin Katharina
Schmidt lief die 100m Hürden in 15,14s und die 100m in 13,03s.
22. Nationaler Jugend-Mehrkampf-Cup in Rostock (15/16.5)
Johannes Schwuchow schafft die JWM-Norm im Zehnkampf
Beim Qualifikationsmehrkampf in Rostock konnte Johannes Schwuchow unter Anleitung von Werner Willamowski und Hans-Peter
Jaeggi gleich im ersten Zehnkampf der Saison die JWM-Norm für die Juniorenweltmeisterschaften in Grossetto/
Italien unter Dach und Fach bringen. Bei zum Teil wiedrigen Wetterbedingungen lieferte er einen soliden Zehnkampf
ab und konnte sich am Ende über eine neue Bestleistung von 7391 Punkten freuen. Besonders stark war er im
Stabhochsprung, wo er mit 4,50m eine neue Bestleistung erzielte. Nun bleibt abzuwarten, welche weiteren Bundeskaderathleten
noch alles die Norm schaffen werden.
|
1. Tag |
Leistung |
2. Tag |
Leistung |
|
100m |
11,40s
(+1,2) |
110mHü |
15,18s
(+0,5) |
|
Weitsprung |
6,93m (+0,6) |
Diskus |
39,81m |
|
Kugelstoßen |
12,47m |
Stabhochsprung |
4,50m pBL |
|
Hochsprung |
1,99m |
Speer |
45,35m |
|
400m |
50,07s |
1500m |
4:20,08min |
|
Gesamt |
7391 Punkte |
|
|
Springermeeting
in Eppingen (20.5)
Marius Hanniske steigert seine Bestleistung auf 2,24m
Beim Springermeeting an Himmelfahrt in Eppingen kam auch Marius Hanniske dem Himmel sehr nah. In 2,24m
steigerte er seine eigene persönliche Bestleistung um einen Zentimeter, bestätigte damit die JWM-Norm,
die er mit 2,15m schon eine Woche zuvor in Jüterbog gesprungen war und verbesserte damit auch seinen eigenen
BLV-Rekord. Er besiegte damit auch den amtierenden deutschen Meister der Männer Roman Fricke und kann der
Juniorenweltmeisterschaft in Grossetto nun gelassen entgegensehen.
| Marius Hanniske steigert sich in Eppingen (22.5.) | |
| Der Berliner Marius Hanniske hat sich beim Hochspring-Meeting in Eppingen gut in Szene gesetzt. Mit 2,24 Metern im ersten Versuch bot der DLV-Youngster als Zweiter hinter dem 20-jährigen Iren Adrian O’Dwyer (2,26 m) eine neue persönliche Bestleistung an und empfahl sich damit nachhaltig für die Junioren-WM im Juli in Grosseto. | |
| Der erst 18-jährige meinte nach dem Wettkampf: „Das war mein erster wichtiger Start in diesem Jahr. Ich hatte
auf 2,20 Meter gehofft, aber nur mit 2,15 Metern gerechnet. Am Ende wäre ich aber fast aus ‚Versehen’ 2,26
Meter gesprungen. Diese Höhe ist mein erklärtes Ziel für dieses Jahr.“ Seine nächsten beiden
Wettkämpfe, bei denen er seine Ansprüche auf das JWM-Ticket noch einmal untermauern möchte, sind
in Potsdam (23.5.) und in Sinn (29.5.) Der Deutsche Meister Roman Fricke (Leverkusen) wurde nach übersprungenen 2,18 Metern etwas zum Pokern gezwungen und scheiterte letztlich an 2,24 Metern, so dass es für ihn nur zum dritten Rang reichte. |
Anders verhielten sich die Dinge bei der WJB, hier gab es mit dem LAC Berlin einen Gegner, so dass wir mit Paloma Riewe, Carola Gleixner und Xenia Mendez und 9904 Punkten die Mannschaftswertung gewinnen und Meister werden konnten. Und das obwohl sich Xenia über die ungeliebten Hürden ein Streichergebnis leistete, so dass die DJM-Norm doch recht klar verfehlt wurde. Dafür gelangen Paloma im Hürdenlaufen, Hochsprung, Kugelstoßen und Speerwerfen gleich vier neue Bestleistungen. Auch Carola verbesserte sich im Hochsprung und sprang vor allem gemessen an ihrer Statur sehr starke 1,55m hoch. Aya Agnui hatte im Hochsprung leider ein Streichergebnis lief dafür aber die 800m in einer ansprechenden Zeit von 2:42,68min. Lisa Hinkelmann kam leider nicht in die Wertung, weil sie über die 800m nicht antrat und vergessen hatte ihren Startverzicht beim Kampfgericht bekannt zu geben. Ohne Abmeldung tauchte dann in der Liste eine „n.a.“ für „nicht anwesend“ statt „verz.“ für „verzichtet“ auf, wodurch alle Punkte auf Null gesetzt wurden. Ein Fehler der bei Wettkampfanfängerinnen leider immer wieder passiert und bei Mannschaftswettkämpfen oder Runden, dann sehr ärgerlich sein kann.
|
WJA |
Gila Wendt (85) |
Meike Kröger (86) |
Melina Pahl (86) |
Isabella Herzberg (85) |
Myriam Raboldt (86) |
|
100mHü |
14,63 |
16,29 |
15,57s |
16,26 |
16,78 |
|
Hoch |
1,60 |
1,72 |
1,60 |
1,42 |
1,39 |
|
Kugel |
8,70 |
7,18 |
9,01 |
7,85 |
7,68 |
|
200m |
26,97 |
28,06 |
28,17 |
27,49 |
27,05 |
|
4-Kampf |
2786 Punkte Meisterin |
2531 Punkte 3. |
2586 Punkte 2. |
2279 Punkte 5. |
2211 Punkte 6 |
|
4-Kampf-Mannschaft |
12393 Punkte |
||||
|
Weit |
5,37 |
5,27 |
4,79 |
5,19 |
4,43 |
|
Speer |
24,77 |
31,77 |
26,76 |
18,40 |
20,72 |
|
800m |
2:26,24 |
2:31,44 |
2:57,75 |
2:39,80 |
2:32,20 |
|
7-Kampf |
4568 Punkte Meisterin |
4350 Punkte 2. |
3890 Punkte 4. |
3725 Punkte 5. |
3590 Punkte 6. |
|
7-Kampf-Mannschaft |
Wendt, Kröger und Pahl mit 12808 Punkten und DJM Norm |
||||
|
WJB |
Paloma
Riewe (88) |
Carola
Gleixner (88) |
Xenia
Mendez (88) |
Aya
Agnui (88) |
Lisa
Hinkelmann (88) |
|
100mHü |
16,65 |
16,41 |
Aufg. |
20,90 |
Aufg. |
|
Hoch |
1,52 |
1,55 |
1,37 |
o.g.V. |
1,40 |
|
Kugel |
9,64 |
7,08 |
7,55 |
6,78 |
7,41 |
|
100m |
14,13 |
14,11 |
13,76 |
13,92 |
13,56 |
|
4-Kampf |
2371 Punkte 4. |
2270 Punkte 5. |
1493 10. |
1170 Punkte 11. |
1548 Punkte 9. |
|
4-Kampf-Mannschaft |
8852 Punkte |
||||
|
Weit |
4,87 |
4,34 |
4,10 |
4,66 |
4,48 |
|
Speer |
29,21 |
23,59 |
31,22 |
10,10 |
14,66 |
|
800m |
2:58,26 |
2:55,21 |
2.54,70 |
2:42,68 |
n.a. |
|
7-Kampf |
3739 Punkte 4. |
3425 Punkte 6. |
2740 Punkte 9. |
2290 Punkte 10. |
0 |
|
7-Kampf-Mannschaft |
Riewe, Gleixner und Mendez mit 9904 Punkten |
||||
Juniorengala
in Potsdam (23.5)
Merlin Rose überzeugt über 800m in 1:53,04min mit neuem Hausrekord
Bei regnerischem Wetter konnten unsere Nordler zum Glück mit einigen Leistungen glänzen. Einen
beeindruckenden Sieg gab es für Merlin Rose (87) über 800m der MJ in einem national gut besetzten Feld
mit neuer persönlicher Bestleistung in sehr ordentlichen 1:53,04min. Ihm nach zog sein Trainingskamerad Jonas
Stifel (81), der die 800m der Männer in 1:54,23min gewann und dabei etwas mehr Zeit benötigte als der
Youngster. Marek Schiffer (83) gewann den Hochsprung der Männer mit 1,75m. Auch die Sprintleistungen konnten
sich gemessen an der Witterung durchaus sehen lassen:
|
Name |
Jg. |
Disziplin |
Leistung |
|
Stephan Lasota |
86 |
Stabhoch MJ |
4,30m |
|
Kai-Markus Kirchner |
85 |
800m MJ |
1:58,21min |
|
Jan-Robert Kirchner
|
83 |
1500m Mä |
3:58,26min |
|
Sebastian
Timme |
84 |
100m
Mä |
11,31s |
|
|
|
200m
Mä |
22,67s |
|
Jacob
Claßen |
84 |
100m
Mä |
11,63s |
|
|
|
400m
Mä |
51,08s |
|
Peer-Ole
Mallow |
85 |
100m
MJ |
11,63s |
|
|
|
200m
MJ |
23,01s |
Weitsprung-Meeting in Bad Camberg (29.5)
In einem Ausscheidungswettkampf um die Olympiastartplätze und die JWM-Startplätze starteten Nils Hermann
und Benjamin Müske im Weitsprung. Benny konnte mit 7,27m nicht zufrieden sein, für Nils zeigt die Formkurve
mit gesprungenen 7,18m dagegen wieder deutlich nach oben. Leider blies der Rückenwind bei dieser Leistung
noch etwas zu stark.
Mit allen drei Athleten wird am kommenden Wochenende bei den Berliner Meisterschaften zu rechnen sein.
Stabhochsprung
in Holzminden (29.5)
Stephan Lasota springt mit 4,70m neuen LG-Nord-Rekord
Was für die Sprinter Zeven ist, ist für die Stabhochspringer Holzminden. Bei guten Bedingungen konnte
sich die Stabhochsprunggruppe von Hans-Peter Jäggi in guter Form präsentieren. Nico Diekmann (88) und
Raphael Gringel (87) sprangen mit 4,20m beide die B-Jugend-Norm für die DJM und Stephan Lasota (86) konnte
mit 4,70m eine neue persönliche Bestleistung in der A-Jugend erzielen und verbesserte damit auch seinen eigenen
LG-Nord-Rekord bei der MJA und Männern um 10cm. Im Besitz der Norm war er bereits. Benjamin Füssel (88)
sprang mit 3,40m ebenfalls sehr ordentlich.
Hochsprung-Meeting in Sinn (29.5)
Marius Hanniske gewinnt Hochsprung-Meeting
Marius Hanniske (Jg. 85) eilt von Sieg zu Sieg. Mit 2,21m konnte er etwas überraschend die 16. Auflage des
Springermeetings in Sinn gewinnen. Es fehlte nicht fiel und der Schützling von Rainer Pottel wäre über
2,25m gesprungen. Wichtiger erscheint aber die Tatsache, dass Marius sich gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen
konnte und diese Höhen mittlerweile sehr konstant springt.
Pfingstsportfest in Zeven (29/30.5)
Endlich einmal zeigte sich Petrus in dieser Saison von seiner guten Seite. Auch ansonsten war in Zeven
wieder alles zum Besten für die Leichtathletik organisiert. Die hohe Qualität der Veranstaltung lässt
sich schon an den Teilnehmerfeldern ablesen. Unter anderem startete hier in diesem Jahr Sina Schielke in die Olympiasaison
und Till Helmke lief über 200m bereits Olympia-Norm. Auch die Nordler konnten unter diesen guten Bedingungen
einige der gesteckten Saisonziele und Normen erreichen. Einzelsiege erzielten Melina Pahl im Hochsprung mit 1,59m
und Isabella Herzberg im Dreisprung mit 11,50m, sowie die 4x100m Staffel der WJA, die in der Besetzung Lisa Hinkelmann,
Melina Pahl, Myriam Raboldt und Gila Wendt nun endlich auch die DJM-Norm in 49,65s deutlich unterbot. Über
Bestleistungen freuen konnten sich Melina Pahl über 100m Hürden in 15,36s. Lisa Hinkelmann über
200m in 26,95s, Sabrina Schumann in 64,32s über 400m Hürden und Jacob Claßen über 400m in
50,54s.
Ergebnisse:
|
Name |
Jg. |
Disziplin |
Leistung |
|
Sebastian Timme |
84 |
100m
Mä |
11,28s
und 11,49s |
|
|
|
200m
Mä |
22,73s
und 22,79s |
|
|
|
Weit Mä |
6,64m
4. Platz |
|
Marek Schiffer |
83 |
Hoch Mä |
1,85m und 1,80m |
|
|
|
Weit Mä |
5,13m (durchgelaufen) |
|
Jacob
Claßen |
84 |
100m
Mä |
11,43s
pBL |
|
|
|
400m
Mä |
50,54s
pBL |
|
Ole
Mallow |
85 |
100m
MJA |
11,48s |
|
|
|
400m MJA |
Aufg. |
|
Sabrina
Schumann |
84 |
100m
Fr |
12,50s
und 12,44s |
|
|
|
400m
Fr |
58,28s |
|
|
|
200m
Fr |
25,49s |
|
|
|
400mHü |
64,32s DM-Juni-Norm |
|
Isabella Herzberg |
85 |
Dreisprung WJA |
11,50m 1.
Platz und DJM-Norm |
|
Gila Wendt |
85 |
100Hü WJA |
14,56s
und 14,64s
4. Platz |
|
|
|
100m WJA |
13,13s
und 13,24s |
|
Melina
Pahl |
86 |
100m
WJA |
13,44s |
|
|
|
100Hü
WJA |
15,36s
und 15,42s pBL u. DJM-Norm |
|
|
|
Hoch |
1,59m
1. Platz |
|
Myriam
Raboldt |
86 |
100m
WJA |
13,31s |
|
|
|
100Hü WJA |
Aufg. |
|
Lisa Hinkelmann |
88 |
100m WJB |
13,31 und 13,19 (+3,0w) |
|
|
|
200m WJB |
26,95s pBL |
|
Hinkelmann, Pahl, Raboldt
und Wendt |
WJA |
4x100m |
49,65s 1. Platz
und DJM-Norm |
Berliner Einzelmeisterschaften
der Männer und Frauen und Jugend B (5/6.6)
Meistersegen statt Dauerregen – Rekorde für Florian Rentz und Jessica Kolotzei – Semjon Pitschugin bester
B-Jugendlicher
Am Wochenende der 100-jährigen Jubiläumsmeisterschaften des Berliner Leichtathletik-Verbandes
im Friedrich-Ebert-Stadion in der Bosestraße gab es in der bisher total ins Wasser gefallenen Saison endlich
mal keinen Dauerregen zu beklagen. Bei fast trockenen Bedingungen regnete es dafür etliche Meistertitel für
die LG-NORD-Athleten. Zehn Titel konnten insgesamt gewonnen werden.
Bei den Männern gewann Jonas Stifel (Jg. 81) einen Tag nach seinem 1500m-Lauf in Dessau die 800m in einem gemütlichen Spurtrennen in 1:52,83min. Trainingskamerad Norbert Löwa (Jg. 84) zog über 5000m in 14:35,13min nach. Im Stabhochsprung reichten Stephan Lasota (Jg. 86) diesmal schon 4,60m zum Sieg. Nils Hermann (Jg. 86) wartete im Dreisprung bis zum sechsten Versuch, ehe er die Konkurrenz mit 14,74m sicher gewann. Marius Hanniske (Jg. 85) verzichtet nach seinen vielen Wettkämpfen diesmal auf einen Start und schaute sich die Konkurrenz einmal gelassen aus der Zuschauerperspektive an.
Bei den Frauen wurde die 4x100m-Staffel in der Besetzung Sabrina Schumann, Maren Schulze, Isabella Herzberg und Katharina Schmidt ungefährdet Meister in 48,06s und lief damit auch die DM-Norm.
Bei der männlichen Jugend B wurde Merlin Rose (Jg. 87) über 800m seiner Favoritenrollen vollends gerecht, er gewann von vorne weg mit 1:56,40min locker und deutlich. Am zweiten Tag ließ er über 200m noch 23,46s und als Vizemeister über 400m 49,52s folgen, womit er eindrucksvoll seine Unterdistanzmöglichkeiten unter Beweis stellte. Doppelmeister wurde Semjon Pitschugin (Jg. 87) der denn Weitsprung mit 6,98m und die 200m in 23,22s für sich entscheiden konnte. Er wurde vom Berliner Leichtathletik-Verband dafür auch als bester B-Jugendlicher Berlins bei dieser Meisterschaft geehrt. Im Stabhochsprung gab es gar einen Dreifacherfolg zu feiern. Es siegte Nico Dieckmann (Jg. 88) mit 4,30m vor Raphael Gringel (Jg. 87) mit 4,10m und Semjon Pitschugin mit 4,00m.
Bei der weiblichen Jugend B gewann Dorothee Kretschmer (Jg. 87) das Diskuswerfen mit 33,61m.
Außer den Titeln gab es einige beachtenswerte Leistungen zu feiern. So erzielte Florian Rentz (Jg. 85) als Vizemeister über die 100m und 200m der Männer mit 10,73s und 21,35s zwei neue persönliche Bestleistungen und LG-Nord-Rekorde. Von der Norm für die Junioren-WM trennen ihn über 200m jetzt nur noch 5/100s. Jessica Kolotzei (Jg. 85) belegt im hochkarätigen Diskuswerfen der Frauen mit 47,42m den Bronzeplatz. Damit verbesserte sie ihren selbst gehaltenen LG-Nord-Rekord der weiblichen Jugend A (Diskus) um fast einen halben Meter. Gila Wendt (Jg. 85) wurde als Jugendliche über die 100m Hürden der Frauen Vizemeisterin in Saisonbestzeit von 14,40s. Platz drei belegte Teamkameradin Katharina Schmidt mit neuer persönlicher Bestzeit von 14,73s. Vierter über 1500m der Männer wurde mit sehr guter Zeit von 3:52,73min Kai-Markus Kirchner, der dieses Jahr auch noch für die A-Jugend startberechtigt ist. Im Weitsprung der Frauen konnten sich Meike Kröger (Jg. 86) und Tanja Liepolt (Jg. 84) als fünfte und achte im Finale mit 5,45m und 5,21m ebenfalls gut verkaufen. Nicht zu letzt gelang es Sebastian Timme und Jacob Claßen (beide Jg. 84) auch die Fahne der LG NORD beim historischen Einlagewettbewerb hochzuhalten. In 16,82s gewannen die beiden Sprinter das Dreibeinlaufen, das vor 100 Jahren als der Berliner Leichtathletik-Verband gegründet wurde, noch zu den ernsthaften Wettkampfdisziplinen innerhalb der Leichtathletik zählte. Nach diesem erfolgreichen Wochenende darf man auf die Ergebnisse bei den A-Jugend- und A-Schülermeisterschaften am nächsten Wochenende in Potsdam gespannt sein, bevor es dann über die Norddeutschen Meisterschaften in Halberstadt zu den Deutschen Meisterschaften nach Jena und Braunschweig geht.
Mehrkampfmeeting in Bernhausen (5/6.6)
Nicht
ganz so erfolgreich war Johannes Schwuchow
Bei der zweiten JWM-Quali in Bernhausen blieb er mit 7042 Punkten unter der Norm und wurde lediglich vierter. Vor
allem Weitsprung und Kugelstoßen lief es nicht so rund. Da er die Norm aber in Rostock mit 7391 Punkten bereits
deutlich geschafft hat wird er sicher als Ersatzmann nominiert und darf sich ansonsten berechtigte Hoffnungen auf
eine Länderkampfnominierung machen.
|
1. Tag |
Leistung |
2. Tag |
Leistung |
|
100m |
11,44s (+0,4) |
110mHü |
15,38s (-1,5) |
|
Weitsprung |
6,73m |
Diskus |
37,60m |
|
Kugelstoßen |
12,33m |
Stabhochsprung |
4,30m |
|
Hochsprung |
1,98m |
Speer |
43,20m |
|
400m |
50,42s |
1500m |
4:35,33min |
|
Gesamt |
7042 Punkte |
|
|
BM Jugend A und Schi/ü
A
in Potsdam (12/13.6)
Jessica Kolotzei wirft mit 49,88m LG-Rekord der Frauen – Meike Kröger wieder über 1,76m – insgesamt
8 Titel für die Nord
Bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften der Jugend A und den Berliner Meisterschaften der Schüler
A gab es weitere 8 Titel für die Nord-Athleten zu feiern. Wenn alle Leistungsträger (Florian Rentz, Johannes
Schwuchow, Marius Hanniske) gestartet wären, hätten es auch noch deutlich mehr sein können.
Zum wiederholten Male in dieser Saison litten die Leistungen im Potsdamer Stadion Luftschiffhafen stark unter den ständigen heftigen Regenschauern. Dennoch gab es bei den Wasserspielen von Potsdam einige Lichtblicke im Hinblick auf die anstehenden Deutschen Jugendmeisterschaften in Jena. Die Spitzenleistung aus nördlicher Sicht brachte diesmal der Wurf. Jessica Kolotzei schleuderte den 1kg-Diskus als Vizemeisterin auf die neue persönliche Bestweite von 49,88m. Sie verfehlte die Junioren-WM-Norm damit lediglich um 12cm, konnte aber den Vereinsrekord der Frauen von Birgit Koehler verbessern, die 1987 die Weite von 49,18m erzielt hatte. Mit dem Schwung der Diskusbestleistung steigerte sie sich auch im Kugelstoßen und verbesserte ihren eigenen Vereinsrekord der WJA auf 12,11m.
Meistertitel gab es für Semjon Pitschugin im Weitsprung der MJA, der mit 7,02m seinem Trainingskollegen Nils Hermann den Titel wegschnappte. Damit schaffte er nach seinem B-Jugend-Erfolg in der Vorwoche das Double im Weitsprung. Ebenfalls das Double schaffte Nico Dieckmann im Stabhochsprung der MJA, weil sein Vereinskollege Stefan Lasota bei 4,50m einen Salto Nullo fabrizierte. Nils Hermann kann dann nach der Weitsprungschmach ungefährdet zu seinem Titel der MJA im Dreisprung. Auch die Mittelstreckler ließen mal wieder nichts anbrennen. Kai-Markus Kirchner holte sich im Spurtentscheid den 800m-Titel der MJA in 1:56,50min mit DJM-Norm. Merlin Rose hatte dieses Wochenende auf die 800m verzichtet und ging mal wieder auf der 400m-Strecke fremd. Was ihm vorherige Woche im Lager der Sprinter noch nicht gelungen war konnte er dieses Mal zu seinen Gunsten lösen. In 50,05s düpierte er die Sprinterei auf regennasser weicher Laufbahn und wurde Meister vor Vjatscheslaw Mantjanow, der den Doppelerfolg für die Nord komplettierte. Bei den Schülermeisterschaften gewann Timo Auer das Diskuswerfen der M15 und Marie Popall konnte sich als Meisterin über 800m der W14 mit 2:23,51min glanzvoll in Szene setzen. Der Stabhochsprung ist ja eine der Paradedisziplinen in der Nord - männlich wie weiblich – und so war auch Stefanie Schneider der Titel in der W15 nicht zu nehmen.
Es
gab noch weitere ordentliche Leistungen zu bestaunen. Durch ein Missgeschick kam Gila Wendt über die 100m
Hürden der WJA um den verdienten Titel. Ein Zucken in der Schulter wertete der Starter als Fehlstart, da es
nach der neuen Regel schon einen Fehlstart gegeben hatte wurde sie disqualifiziert. Der beim Schiedsgericht eingelegte
Protest half leider nichts. Es ist nur ein schwacher Trost, dass die spätere Siegerin nicht an ihre vielversprechende
Vorlaufzeit von 14,41s herangekommen ist. Dafür konnte sich Gila im Weitsprung über den Vizetitel und
eine neue persönliche Bestleistung von 5,65m freuen. Auf Rang drei landete Meike Kröger, die mit 5,51m
auch eine neue Hausmarke aufstellte. Im Hochsprung der WJA drehte Meike den Spieß um und fand wieder vollends
zu alter Stärke zurück. Nach wie vor aus kurzem 7-Schritte-Anlauf sprang sie mit 1,76m als Vizemeisterin
so hoch, wie seit ihrer schweren Knieverletzung aus dem Jahre 2001 nicht mehr. Melina Pahl und Gila Wendt kamen
trotz respektabler Höhe von 1,64m im sehr starken Feld diesmal nicht auf´s Podest. Den kommenden Wettkämpfe
bei der Juniorengala in Mannheim bzw. der Norddeutschen Meisterschaft in Halberstadt und den folgenden Deutschen
Meisterschaften der Jugendlichen und Erwachsenen in Jena und Braunschweig können die Nordler nach diesen Vorleistungen
nun relativ entspannt entgegensehen.
gez. Jan Keil