BM Jugend A und Schüler
in der RHH (17./18.1.2004)

Marius Hanniske stellt mit 2,15m Berliner Hallenrekord der MJA ein – 5 Titel für die Nord
Am ersten Tag gelang Wenke Bruchmüller über 800m der W 15 das Kunsstück Berliner Meisterin zu werden, obwohl sie im langsameren Zeitlauf ein Rennen alleine gegen die Uhr laufen musste.
Nach einigen bangen Minuten konnte sie sich aber sicher sein, denn ihre Zeit hielt dem Massenspurt des vermeintlich schnelleren Laufes stand. Damit war Wenke die einzige Meisterin für die Nord am ersten Tag.

Am zweiten Tag gab es dann 4 weitere Nordtitel zu feiern. Allen voran sprang Marius Hanniske 2,15m bei der MJA und stellte damit den BLV-Hallenrekord für die MJA ein.
Der Weitsprungtitel der MJA ging mit 7,01m an Nils Hermann.
Mit 2/100s Vorsprung konnten Sebastian Timme, Leif Hochschild, Jakob Claßen und Nicolai Schnurbusch trotz verbesserungswürdiger Wechsel die 4x200m der Männer in 1:31,01min gewinnen.
Da wollten Rollis Läufer nicht nachstehen und sicherten sich durch einen typischen Jonas-Spurt in der Besetzung Jan-Robert Kirchner, Norbert Löwa und Jonas Stifel den Titel über 3x1000m der Männer mit 7:22,67min.

  

Bericht der WJA
Bei den Berliner Meisterschaften in der „heimischen“ Harbighalle gab es am ersten Tag leider keine wirklichen Knallerleistungen in der weiblichen Jugend zu bewundern.
Besonders unglücklich traf es Kiki, die mit der neue Fehlstartregel Bekanntschaft machte und so ihre gute Trainingsform über 60m leider gar nicht auf die Bahn bringen konnte. Dafür lief sie über 200m in 28,15s eine ordentlich Leistung.
Ähnlich stellte sich Meike im Weitsprung an. Lediglich 4,96m hätten für den Endkampf der WJA gereicht, aber Meike sprang nach einem ersten knapp ungültigen Versuch dann zweimal fast einen Meter vor dem Brett ab. Dafür sind 4,73m schon eine reife Leistung. Wenn der skibedingte Trainingsausfall kompensiert ist, wird sie sich rehabilitieren können.
Freude bereiteten die 800m-Läufe der WJA, sowohl Magdalena als auch Steffi liefen in ihren Läufen hinter dem Feld beide ihr eigenes Tempo und wurden dafür mit neuen Bestzeiten belohnt, die für den Sommer hoffen lassen.

 
Ergebnisse WJA 1. Tag:

Disziplin

Name

Leistung

Platz

60m WJA

Xenia Escobar (88)

Disqualifiziert (Fehlstart)

 

 

Nastasja Günther (86)

8,59s

 

 

Lisa Hinkelmann (88)

8,78s pBL

 

 

Janine Reimers (88)

8,89s

 

200m WJA

Xenia Escobar

28,15s pBL

 

 

Lisa Hinkelmann

29,06s pBL

 

800m WJA

Magdalena Vadersen (87)

2:20,92min

6.

 

Stefanie Wall (88)

2:29,86min

12.

Weit WJA

Meike Kröger (86)

4,73m

 

 

 

 

 


Bei der WJA lief es am zweiten Tag besser als am ersten.
Zwar konnten Gila und Julia sich über die 60mHürden trotz guter Vorlaufzeiten im Endlauf nicht gegen die erstmals mitgewerteten Brandenburgerinnen durchsetzen, so dass der Titel nach Potsdam ging. Aber unter den gegebenen Umständen von Trainingsausfall, Skifahrt und Abiturlernen muss man mit dem geleisteten wirklich zufrieden sein.
Ebenfalls teuer verkauften Meike und Melina ihre Haut im Hochsprung der WJA. Der Wettbewerb war hochkarätig besetzt und so reichten 1,67m für die beiden „nur“ zu Platz vier und fünf. Beide sind aber seit langem nicht mehr so hochgesprungen und waren, was viel wichtiger ist bei 1,70m keineswegs chancenlos.
Die Staffeln der WJB kamen nur zustande, weil sich in der ersten und zweiten Staffel mit Judith und Melanie zwei von Marlies´ Schülerinnen A zur Verfügung stellten. Beide Staffeln konnten passable Leistungen abliefern und gewannen zur Freude der jubelnden Nordmeute jeweils ihre Zeitläufe. Zu noch größeren Taten fehlt zur Zeit einfach noch das läuferische Potential.
Ähnliches gilt für unsere stark Ersatzgeschwächte 4x200m der Frauen. Kurzfristig musste Sabrina durch eine Magenverstimmung ihre 400m im Einzel sausen lassen und stellte sich Startläuferin für die 4x200m zur Verfügung. Diese schlug sich dann recht tapfer und demonstrierte unseren kleinen Staffeln mit ihrer Routine ein paar lehrbuchreife Wechsel.
Dabei gab es noch ein ungewollte Improvisationseinlage unsererseits. Durch einen Schreibfehler beim Nachmelden von Sabrina anstelle von Meike für die Frauenstaffel waren die Namen von Isy und Gila an Position zwei vertauscht worden. Isy reagierte blitzschnell und huschte von der Bahn, an ihre Stelle sprang schnell Gila und Sabrina staunte nicht schlecht, als sie den Stab dann plötzlich an Gila statt an Isy übergeben durfte.
Gemessen an dem Trainingsausfall und der Form der einzelnen Läuferinnen ist die Zeit sogar richtig gut.
Im Wurf konnten Jessi und Paloma sich gut darstellen, auch wenn es in Zukunft für beide noch etwas weiter hinausgehen soll.
Einziger Wehmutstropfen – es gab keinen Titel, weil Gila und Isy unsere Titelbringerinnen aus dem Vorjahr wegen Abitur, Skifahrt und Trainingsrückstand die Sache diesen Winter etwas lockerer angehen lassen mussten.
Dafür taten sich in ihren Disziplinen aber auch keine Wunder, so dass man im Sommer mit ihnen rechnen darf.


Ergebnisse WJB / WJA / Frauen 2. Tag:

Disziplin

Name

Leistung

Platz

60mHü WJA

Gila Wendt (85)

9,05s VL 9,10s EL

2.

 

Julia Schlizio (85)

9,03s VL 9,12s EL

4.

Hoch WJA

Meike Kröger (86)

1,67m

4.

 

Melina Pahl (86)

1,67m

5.

Kugel WJA

Jessica Kolotzei (85)

11,79m

3.

 

Paloma Riewe (88)

8,13m

6.

4x200 WJB

Judith Scholl (89), Xenia Escobar (88), Sophie Drieux (88), Steffi Wall (88)

1:50,99min

4.

 

Lisa Hinkelmann (88), Paloma Riewe (88), Janine Reimers (88), Melanie Djukic (89)

1:56,13min

6.

4x200m Frauen

Sabrina Schumann (84), Gila Wendt (85), Isabella Herzberg (85), Melina Pahl (86)

1:46,61min

2.

 gez. Jan Keil